043 Warum Beten kein Spaß macht!

Aktualisiert: Feb 14

Es gibt verschiedene Gründe, warum Beten kein Spaß macht. Ich möchte hier ein paar Aufzählen:


1. Gebet macht kein Spaß, weil Gebetsanliegen generell langweilig sind.

Für einen kurzen Moment schieben wir unsere wahren Gefühle beiseite, konzentrieren uns auf irgendwas, was sich gut anhört und beten die Floskeln, die wir uns bei anderen abgeschaut haben. Juhuu!



2. Gebet macht kein Spaß, weil Beten genau genommen gar nichts bringt.

Oder hast du schon mal erlebt, dass das, worum du bittest, wirklich eingetreten ist? Wohl kaum...!



3. Gebet macht kein Spaß, weil Beten erst ab 70+ ist.

Für junge dynamische Menschen wie dich und mich gibt es schließlich genug anderes zu tun.



4. Gebet macht kein Spaß, weil Emotionen verboten sind!

Wehe, du fühlst was, während du betest. Du hast es schließlich mit Gott zu tun! Da sind Gefühle ja generell verboten. Also die positiven Gefühle vor allem.



5. Gebet macht kein Spaß, weil du dabei keine Musik hören darfst.

Ein christlicher Song ist vielleicht gerade noch so erlaubt, aber stell dir vor, du würdest dein Lieblingslied beim Beten hören? Sünder!

...

Vielleicht merkst du schon, dass ich nur Spaß mache ;) Deswegen hier drei Schritte, wie du deinen Gebetszeiten das Potenzial geben kannst, zu den schönsten Zeiten deines Tages zu werden.


Schritt 1 - Bete nur, was dich emotional bewegt!

Hört sich ziemlich unbiblisch an? Ist es aber ganz und gar nicht. aiteo ist ein griechisches Wort, welches im Neuen Testament mit "bitten" übersetzt wird, sich aber genauso mit verlangen oder begehren übersetzen lässt.


z.B. Joh 15,7 "Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, verlangen oder begehen, was ihr wollt, und es wird euch geschehen."


Bevor du das nächste Mal betest, frage dich vorab, wonach du wirklich verlangst. Was würde dich wirklich glücklichen machen, wenn es passiert? Was ist die große Sehnsucht hinter deinem Gebetsanliegen? Was bewegt dich emotional, wenn du daran denkst, dass es passieren könnte, wenn Gott plötzlich wirkt?


Schritt 2 - Mache eine Fantasiereise in deine Gebetserhörung

Versetze dich, während du betest, schon in den Moment der Gebetserhörung hinein. Versuche das so konkret wie möglich.


An welchem Ort soll dein Gebet erhört werden? Welche Personen werden daran beteiligt sein? Was für ein Wunder wünschst du dir von Gott? Wie wird die Reaktion der Menschen sein, wenn Gott anfängt zu wirken? Welche Emotionen wirst du empfinden, wenn Gott dein Gebet erhört? Was wird alles anders werden?


Spätestens hier wirst du herausfinden, ob das, worum du bittest wirklich von Herzen kommt und "aiteo - gerecht" ist.

Schritt 3 - Freue dich!


"Vorfreude ist eine bewegende Erfahrung, bei der die Wirkung der Ursache zuvorkommt!" - Hans-Joachim Eckstein


Der Schlüssel, wie dein Gebet anfängt Spaß zu machen ist Vorfreude! Freu dich doch schon mal darauf, was Gott tun wird, wenn du ihn darum bittest. Glaub mir! Wenn du das tust, fängt Beten plötzlich an Spaß zu machen.


Bete nochmal folgenden Satz: "Gott, ich freue mich auf den Tag, an dem meine größten Wünsche in Erfüllung gehen :-)." - Fühlt sich anders an, oder?

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Wenn du ein Ort suchst, an dem du Gebet üben kannst, darfst du uns gerne im Haus des Gebets - St. Georgen besuchen kommen. Wir haben mittlerweile an 49 Stunden jede Woche geöffnet und freuen uns immer über Besucher oder neue Mitarbeiter :D


www.freudeambeten.de


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© 2020 Martin Borowski

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